Aktuelles

Archiv: Mai '09 - Apr '09 - Mrz '09 - Feb '09 - Jan '09 - Dez '08 - Nov '08 - Okt '08

Freitag, 10. Juli 09

Vor knapp acht Monaten sind wir bei schönem Herbstwetter von Freiburg in Richtung Basel aufgebrochen. Heute sind wir bei ähnlichem Wetter von der anderen Seite wieder in Freiburg eingerollt. Auf dem Rosskopf aufgewacht, waren es gerade noch sieben Kilometer abwärts bis ins Vorderhaus, wo uns Familie und Freunde mit Sekt erwarteten.
Langsam bessert sich der flaue Magen...



Dienstag, 7. Juli 09

Nach zwei schönen Tagen im norditalienischen Triest, wo wir einmal mehr wunderbare Gastfreundschaft bei Leonardo und Freunden genießen durften und drei Tagen voller Entspannung am Lago d`Iseo, hatten wir genug Kraft geschöpft, um uns und die Räder am 06.07. über den 2100 m hohen Splügenpass zu wuchten. Einen Tag später war es so weit: auch wenn es zunächst noch der Freistaat war, nach fast acht Monaten sind wir nun wieder in Deutschland!



Freitag, 26. Juni 09

Genau so ist es auch passiert: Samstag verabschiedeten wir uns von unserem Freund und Helfer Paddy Hoon, Sonntag von Good Old Frank und unserer liebenswuerdigen Gastgeberin Keltouma.
Nach einer kleinen Challenge am Flughafen und etwas Trouble um das liebe Geld waren wir die Letzten, die gerade so noch den Flug nach Amsterdam erwischten. 24 Stunden spaeter schraubten wir unsere Drahtesel in Zagreb zusammen und schliefen – so ungestoert wie zu hause – im Ankunftsbereich von Terminal 1 bis 10.30 Uhr aus.
Ja und jetzt, weitere drei Tage spaeter haben wir die vielen kleinen und groesseren Huegel zwischen Zagreb und der Adria ueberquert und schlecken Eis und trinken Wein in Triest. Nur dem Kopf gings etwas zu schnell – aber der wird noch genug Zeit auf alpinen Passstrassen bekommen, um zusammen mit uns in Freiburg zu landen!



Samstag, 20. Juni 09

Drei Tage haben wir ein letztes Mal afrikanisches Dorfleben genossen; Kilometer menschenleeren, weissen Strands; Stockfisch ueberm Feuer, nachdem wir die Fischer gesehen haben, wie sie in Turnschuhen, Hose und Hemd ihr Netz durch die Ebbe gezogen haben, wo dann eben jener Fisch drin war... tja und nun sind wir zurueck in Dar und werden uns langsam von unseren Freunden hier verabschieden – Montag Abend um 22.55 Uhr soll es per Flugzeug und ein wenig Umweg nach Zagreb gehen.



Dienstag, 16. Juni 09

Es ist geschafft: das letzte Interview ist gefuehrt, die Kamera hat ab jetzt Urlaub und auch wir werden uns ein paar Tage am Strand im Sueden von Dar goennen!








Montag, 08. Juni 09

Wir sind umgezogen! Nachdem wir Hotels, die damit zusammenhaengenden Kosten und das darin verschwindende Gepaeck leid waren, haben wir es geschafft privat unterzukommen. Zuerst fuer ein paar Tage mit CouchSurf-Starthilfe, dann ganz alleine, immer der Gelegenheit nachgehend. Eine daenische Familie, hat uns liebenswert zwei Wochen lang in ihrem Gaestehaus untergebracht. Irgendwann war es den Guten allerdings genug mit den Zuwendungen und wir mussten uns nach etwas Neuem umsehen. Das war in Ordnung, denn noch am Tag unseres Auszugs wurde uns eine nette, junge Franzoesin vermittelt, die Wohnraum, Platz und Lust auf Gesellschaft hatte. Nun wohnen wir also wieder privat, geniessen WG-Atmosphaere und bekochen unsere Gastgeberin.
Ein Hoch auf all die lieben Menschen, die gerne teilen was sie haben!



Donnerstag, 28. Mai 09

Es hat sich vielleicht der ein oder andere gefragt was es denn mit der "Grossen Hotel-Robbery" auf sich hat - wir hatten bisher schlicht zu arg dran zu knabbern, als dass wir oeffentlich damit werden wollten. Aber mit Fortschreiten des Lernprozesses ist im Kopf mitlerweile wieder so viel Platz, um diesen klein Erklaerung abzufassen:
Bereits am 10.05.09 ist folgendes geschehen: Wir kamen abends nach einem langen Nachmittag im Internetcafe zurueck in unser Hotel und fanden unsere Zimmertuer unverschlossen. Das Vorhaengeschloss war weg, das normale Tuerschloss ebenfalls aufgebrochen. Es war eher wie im Film, oder im Traum, fuehlte sich aber in keinem Fall so an als wuerde das gerade uns passieren: nichts war durchwuehlt oder durcheinander gebracht, die Raeder, die Klamotten - alles sah unangetastet aus. Nur der Laptop war weg und die gute alte Canon FT QL samt Objektive und die verbliebene Digitalknipse und und und - vor allem: die externe Festplatte. Waeren es alles entwickelte Fotos gewesen, haette der Dieb wahrscheinlich einen Gabelstapler gebraucht und ales waere aufgefallen; so aber konnte er ganz bequem alle digitalen Fotos in der Westentasche davon tragen...
Dass die Chancen sehr gering stehen solches Diebesgut in einer Stadt wie Dar es Salaam wieder zu bekommen war uns von Anfang an klar, dennoch haben wir gekaempft. Haben hohe Kontakte zur Polizei aufgebaut und das Hotelmanagement wiederholt beim Abtransport aufs Polizeirevier gesehen, haben alle serioesen und zwielichtigen Elektronikhaendler im Viertel instruiert und per Flyer auf Englisch und Swahili eine ausreichende Menge Geld geboten um den Kram zurueck zu kaufen.
Doch jetzt bleibt wie gesagt nur noch die Lektion...